Bockshornklee


Den Namen verdankt er der gehörnten Form seiner Samen: Bockshornklee ist eine seit nahezu Anbeginn der Menschheit genutzte Pflanze und dennoch weitgehend unbekannt. Dabei hat ihn wohl beinahe jeder schon gegessen – viele, ohne es zu wissen.

In Ägypten wurde das Gewürz zur Mumifizierung verwendet, der Prophet Mohammed war schlichtweg begeistert von diesem Kraut, Karl der Große hat ihn in seiner Ländergüterordnung vorgeschrieben und im gesamten arabischen Raum stand Bockshornklee bei Medizinern seit jeher hoch im Kurs, so beeindruckend sind seine gesundheitlichen Wirkungen (die heute auch wissenschaftlich bestätigt seind). Bockshornklee, der eng mit dem Schabzigerklee verwandt ist, schmeckt etwas bitter und gleichzeitig süßlich, aber sehr aromatisch und erinnert entfernt an Liebstöckl.

Röstet man die Samen, wie es in der indischen Küche bei vielen Gewürzen üblich ist, verliert er einen großen Teil dieser Bitterkeit und wandelt seinen Geschmack zu einem feinen, nussigen Aroma. Ein Aroma, das im übrigen nahzu jeder kennt, ohne es zu wissen, denn Bockshornklee ist ein wesentlicher Bestandteil von Curry und darin hauptverantwortlich für dessen speziellen Geschmack. Dieses spezielle Aroma des Bockshornklee kommt nahzu überall gut zur Geltung, es harmoniert mit Gemüse und den meisten Fleischsorten ausgezeichnet, passt auch zu Käse und macht sich gut in Reis. 

Rezepte mit Bockshornklee


MinibildMalai Koftas


 MinibildPulardenbrust in Kokoscurrymilch
Malai Koftas – Indische
Kartoffelbällchen
Poulardenbrust in
Curry-Kokosmilch