Chicorèe


Er liebt die Dunkelheit, gibt sich vornehm blass und ist sehr delikat: Der Chicorèe ist ein Gewächs von Welt und als solches will es auch behandelt werden. Nämlich vielfältig.

Chicorèe Brüsseler Salat Gemüse Tirol Fruchthof Innsbruck frisch gesundEs war im Jahr 1846, als Bresier, seines Zeichens Chefgartenbauer am Botanischen Garten in Brüssel, die Zucht der Chicorées perfektionierte. Er verhüllte die keimenden Sprossen lichtdicht, damit sie möglichst wenig Bitterstoffe ausbilden konnten. (Intybin heißt übrigens der Stoff, der dafür sorgt, dass der ein oder andere gar nicht gut auf Chicorèe zu sprechen ist.) Diese Methode sorgt auch für ihre bekannte noble Blässe, und ihre Herkunft für einen ihrer vielen Namen: Brüsseler Sprosse. Und wie man aufwächst, so mag man es auch später: Chicorèe sollte dunkel gelagert werden.

In unseren Breitengraden wird Chicorèe häufig auf ein bloßes Salatdasein reduziert. Dabei ist er so vielseitig: In braunem Zucker karamellisiert und mit Pfeffer verschärft, scharf angebraten und gratiniert, geschmort oder gedünstet und von einer delikaten Käsesauce begleitet oder in Kombination mit Birnen und Ziegenkäse als fettarmer und leichter Pizzabelag. Na, hungrig? Wir auch. Deshalb gleich weiter zu den Rezepten...

Rezeptideen mit Chicorèe


MinibildBlugurChicoree MinibildChicoreegratin MinibildChicoreegegrillt
Chicorèe-Schiffchen mit
orientalischem Bulgur-Salat
Pikanter gratinierter Chicorèe
Gegrillter Chicorèe mit Pamesan