Eierschwammerl


Es sind eigensinnige kleine Kerlchen, weigern sie sich doch hartnäckig davor, sich züchten zu lassen. Aber eigentlich macht das nichts, denn es macht doch so viel mehr Spaß, selbst nach Eierschwammerln zu suchen.  

Der gelbe Lamellenpilz ist der wohl bekannteste Vertreter seiner Artgenossen: Eierschwammerl kennt jeder und ab circa Juli lassen sich die ersten blicken. Hauptsaison ist aber im Spätsommer und Frühherbst, dann schießen sie regelrecht aus dem Boden: Das Sprichwort „wachsen wie die Pilze“, das anzeigt, das etwas sehr schnell wächst, hat seine absolute Berechtigung, wachsen Pilze doch tatsächlich – je nach Sorte – pro Tag um mehere Zentimeter.  

Jedenfalls wichtig ist es, Pilze zügig zu verarbeiten, denn nach der Ernte setzt der Alterungsprozess ein. Am Äußeren der Schwammerln erkennt man bereits beim einkauf, ob sie richtig gelagert wurden: Scheinen sie fleckig und stark ausgetrocknet, wurden sie wahrscheinlich durch zu viel Zugluft in Mitleidenschaft gezogen, eine zu hohe Temperatur und zu viel Luftfeuchtigkeit lässt die Pilze schwammig und schmierig werden, und zu starke Sonneneinstrahlung färbt sie schwärzlich und trocknet sie aus. Übrigens sollten Pilze nie abgewaschen, sondern lediglich trocken geputzt werden – mit einem kleinen Messer schneidet man die erdigen Stellen weg, eigene Pilzbürsten eignen sich hervorragend zum schonenden Putzen. Der Geruch von Eierschwammerln ist übrigens – kauft man sie im Handel – kein Qualitätskriterium. Pilze riechen nur dann, wenn sie feucht sind – Feuchtigkeit ist allerdings kein Pluspunkt, denn diese Flüssigkeit tritt dann natürlich beim Kochen aus und kann die Pilze matschig werden lassen. 

 

Rezeptideen mit Eierschwammerln


MinibildEierschwammerlrisotto

 

MinibildEierschwammerlsalat MinibildEierschwammerlSteak
Eierschwammerlrisotto
Lauwarmer Sommersalat
aus Wald und Wiese
Steak mit Eierschwammerln