Ingwer


Alfons Schuhbeck nennt ihn seinen Spezi – und Recht hat er.
Einen besseren Kumpel als den Ingwer kann man sich kaum vorstellen. 

Der Ingwer zählt zu den ältesten Gewürzen und Heilpflanzen, in China wurde er bereits vor 3000 Jahren kultiviert. Sein Geschmack ist nicht jedermanns Sache und auch seine Schärfe will wohldosiert sein. Die Schärfe kommt übrigens vom Inhaltsstoff Gingerol, daher kommt auch der englische Name für Ingwer – „Ginger“.Die Dicke der nach einem Jahr geernteten Wurzeln lässt übrigens erahnen, wie scharf sie sind: je dicker, desto intensiver ist auch die Schärfe.

Und natürlich ist getrockneter Ingwer nochmal um einiges schärfer. Generell sollte aber frischer Ingwer bevorzugt werden. An der Haut lässt sich erkennen, in welchem Zustand er ist: Eine glatte und feste Haut deutet auf einen jungen Ingwer hin, der kann dann auch über mehrere Wochen im Kühlschrank gelagert werden. Frischer Ingwer ist innen gelblich, feucht und leicht faserig. Ist die Schale hingegen runzelig, ist die Wurzel schon älter, die damit auch schärfer ist.

Ingwer ist aber nicht nur in der Küche gern gesehener Gast, seine gesundheitsfördernden Eigenschaften machen ihn zudem besonders: Er wirkt positiv auf die Verdauung, den Kreislauf und die Durchblutung, unterstützt als Tee genossen das Immunsystem bei Erkältungen, hilft gegen Magenschmerzen und Entzündungen.

 

 

Rezeptideen mit Ingwer


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Gai Path King
Rote Beete Suppe
mit Ingwer
Zwiebelmarmelade
mit Ingwer