Kirschen


Rott, prall, süß – einfach unwiderstehlich. Die kurze Zeit, in der sie zu haben sind, gilt es weidlich auszunutzen. Und nicht nur wegen ihres Geschmacks. 

Kirschen gehören zu den Steinobstarten und sind ein Rosengewächs. Sie werden und die zwei Hauptsorten Süß- und Sauerkirschen eingeteilt, zudem gibt es diverse Kreuzungen. Bekannte Vertreter der Süßkirschen sind etwa die saftige Herz- oder die eher festfleischige Knorpelkirsche. Weichsel und Schattenmorelle sind hingegen Vertreter der Sauerkirsche, sie kommen etwa in der berühmten Schwarzwälder Kirschtorte zum Einsatz. In Summe gibt es über 400 Kirscharten mit über 1000 Sorten – unglaublich, oder?

Die ersten Kirschen, die die Saison bietet, sind die Herzkirschen, die pur genauso gut schmecken wie im Kirschkuchen. Sie eignen sich auch perfekt für die Herstellung von Marmeladen. Sauerkirschen gibt es dann ab Juli.

Die kleinen Früchtchen haben nicht nur viel Geschmack, sondern auch viel Inhalt: reichlich Vitamin C, B-Vitamine, Folsäure, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor und Eisen haben sie im Gepäck – und das ist ein leichtes, denn 100 Gramm rohe, süße Kirschen enthalten nur 63 kcal, saure Kirschen 53 kcal. Die Fruchtsäuren der Krische wirken positiv auf den Magen-Darm-Trakt und können bei einer Entwässerung unterstützen. Zu beachten ist allerdings, dass die Nährstoffe durch Hitze – wie bei den meisten Obst- und Gemüsesorten, zerstört werden. Roher Genuss empfiehlt sich also, wenn es nicht nur um Geschmack, sondern auch gesundheitliche Aspekte geht.



Rezeptideen mit Kirschen


KirschkuchenMini KirschsmoothieMini
Saftiger Kirschkuchen
Beeren-Kirsch-
Kokos-Smoothie