Pastinake


Es waren die Kartoffeln, die ihnen den Rang abliefen, denn bevor diese ihren Siegeszug in Europa antrat, war die Pastinake allseits bekannt.

Einst war sie gut bekannt, bis vor wenigen Jahren galt sie als nahezu vergessen. Mittlerweile entdecken aber immer mehr Gourmets  – sowohl im Profi- als auch im Hobbybereich – die Pastinake wieder als wertvolle Zutat. Ihr würzig-nussiger Geschmack macht sie zu einer kleinen Wunderwaffe am Teller, denn mit quasi unbekanntem Gemüse kann man Gaumen sehr überraschen. Äußerlich ähnelt die Pastinake der Petersilienwurzel, und das ist kein Zufall, denn botanisch gilt die Pastinake als Kreuzung zwischen Karotte und Petersilie. Im Geschmack ist sie aber deutlich milder und auch süßer als die beiden. Durch Frosteinwirkung wird diese Süße sogar noch etwas intensiver, und das Aroma entfaltet sich voll bei kühlen Temperaturen. Ab September kommt die Wurzel aus dem Boden, bis ins zeitige Frühjahr hinein dauert die Saison. Ein deutliches Unterscheidungsmerkmal zwischen den  beiden ist übrigens der Stielansatz: Das Ende der Petersilienwurzel ist nach außen gewölbt, die Pastinake scheint am Ende eher glatt bzw. nach innen gewölbt.

Rezeptideen mit Pastinake


MinibildGerostetes Gemuse MinibildPAstinakenpommes
Röstgemüse
Pastinaken-Kurkuma-Pommes