Genuss hat ein Zuhause


Der Fruchthof ist seit Gründung 1996 Garant für Qualität und Vielfalt, für das Besondere. Damit das so sein kann, ist es seit damals das permanente Bestreben, das Beste zu bieten. Das ist das Genuss-Versprechen. 

Wer heute nur immer das tut, was er gestern schon getan hat, der bleibt auch morgen, was er heute schon ist“, hat Leonardo da Vinci einmal gesagt. Dahinter steckt eine Philosophie, die sich der Fruchthof auf die Fahnen geheftet hat, und zwar vom ersten Tag an, dem 28. Februar 1996, an welchem der Fruchthof seine Pforten öffnete und seitdem Top-Adresse für Genießer ist. Damals verstand sich der Fruchthof noch als Alternativeinkaufsstätte, das Sortiment umfasste Obst und Gemüse in ungeahnter Frische, Getränke und Wein. Der Zuspruch von Kunden und Geschäftspartnern und natürlich auch der eigene Antrieb führten schließlich zu laufenden Sortimentserweiterungen. Und nicht nur das: Mit dem großen Umbau 2005 wurden Partnerbetriebe an Bord des Fruchthof geholt, die das Angebot noch umfassender machten – jeder von ihnen Spezialist auf seinem Gebiet und mit der Liebe zum besonderen. Dabei erfolgte die Auswahl der Partner nach den selben sorgfältigen Kriterien wie jene der Lieferanten. Denn die Qualität beginnt beim Produzenten, und hier kommt es nicht auf die Größe an. Viele der Zulieferbetriebe des Fruchthof sind Kleinstbetriebe, alle aber Professionalisten mit der Liebe zum Detail.  

2012 folgte ein weiterer großer Modernisierungsschub, der dem Fruchthof einen zeitgemäßen Anstrich verlieh. Bereits zu diesem Zeitpunkt beschloss Geschäftsführer und Inhaber Heribert Lenz, dass es an der Zeit sei, sich umzusehen. „Ich habe damals für mich das Ziel formuliert, in den kommenden fünf Jahren bis zu meinem möglichen Pensionsantritt einen passenden Käufer für den Fruchthof zu finden“, sagt Lenz. Aber wo und vor allem nach wem suchen? Wie es manchmal im Leben so spielt, kam die Antwort auf ungeahntem Weg. Josef Peer, damaliger Betreiber von Fisch Peer im Fruchthof, beschloss, sich künftig anderweitig zu positionieren. Auch er machte sich auf die Suche, schließlich sollte das Fischangebot im Fruchthof erhalten bleiben. Als Mann vom Fach wusste er natürlich, wer in der Branche ganz vorn dabei ist und so kam das „FrischeParadies“ ins Spiel. 


Das FrischeParadies wurde 1994 von Geschäftsführer Dietmar Mükusch gegründet und ist heute Deutschlands größter Spezialmarkt und Lieferant für feinste Lebensmittel. Über 12.000 Delikatessen aus mehr als 70 Ländern der Welt sind im Angebot. Als Zulieferer für Gastronomie und Hotellerie machte man sich schnell einen großen Namen, die sukzessive aufgebauten Abholmärkte in großen Städten Deutschlands und in Wien zeigen eindrücklich die Expertise des Unternehmens, wenn es um hochqualitative Vielfalt an Besonderheiten geht. Letzteres kommt uns nicht von ungefähr bekannt vor, ist doch genau das auch der Markenkern des Fruchthof. Aber der Reihe nach. Dietmar Mükusch kam, um sich direkt vor Ort ein Bild zu machen. Es war ein gutes Bild, ein sehr gutes. „Herr Mükusch und ich sind dann ins Gespräch gekommen“, erzählt Heribert Lenz. Ergebnis dieses Gesprächs war: Das FrischeParadies war interessiert, allerdings am Gesamtpaket. Und Heribert Lenz sagte zu, wohlwissend, dass die neuen Inhaber seinen Fruchthof nicht nur auf Kurs halten würden, sondern darüber hinaus noch mehr frischen Wind in den Fruchthof bringen würden.

Ob er denn Trennungsschmerz empfunden hat? „Das Gegenteil ist der Fall: Trennen kann man sich nur von etwas, das vorbeigeht. Das ist hier aber nicht der Fall, denn es geht weiter – besser als zuvor. Das Geschäft blüht auf und das ist eine überaus schöne Befriedigung“, sagt Lenz, der außerdem seither mit seiner Expertise insbesondere im Obst- und Gemüsebereich das Unternehmen FrischeParadies an seinen Standorten unterstützt. „Unsere Frischeerfahrung wird auch in den anderen Märkten in Deutschland einfließen.“ An die Übernahme waren seitens Heribert Lenz aber auch Bedingungen geknüpft: „Wichtig war mir nicht nur, dass unser erfolgreiches Konzept im Sinne unserer zahlreichen Stammkunden fortgeführt wird, sondern auch, dass die langjährigen Partnerbetriebe des Fruchthof gemeinsam mit dem FrischeParadies in die Zukunft gehen können. Außerdem war für mich ein entscheidender Punkt, dass alle Mitarbeiter übernommen werden.“ Und das, bestätigen die nunmehrigen Betriebsleiter Renè Strauß und Teresa Hauser, war klare Sache: „Wir haben hier ein hochmotiviertes Team, sowohl was die Mitarbeiter als auch die Partnerbetriebe betrifft. Und darauf bauen wir auf. Unsere Aufgabe und unser Ziel sehen wir darin, unsere Kunden mit fantastischen Produkten zu beglücken. Eben dem Besten von Allem.“